Feine Kugeln aus hauchdünnem Glas kann ja jeder... Im Café wurde gestern Handwerkskunst vom Feinsten geschaffen. Aus feinsten Garnen
aus zarten Polyresten zauberten die äußerst kreativen Café-Besucher zarten Weihnachtsbaumschmuck. Ob im gewagten Orange oder Rosa oder aus watteweichem grünen Garn, welches an - O-Ton Geli - zerschnittene Feinstrumpfhosen erinnerte, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.


Und so erstrahlte unser Tannenbäumchen nach Stunden mühevoller Arbeit im bunten Licht der Wollpommeln. Nein, wir haben nicht auf die dunkle Seite der Kreativität gewechselt. Aber wenn am Sonntag unser Adventsmarkt startet, soll doch ein etwas außergewöhnlicher Baumschmuck die Besucher aufmerksam auf das machen, was dann im schönen vorweihnachtlichen Hofgarten stattfinden wird. Und so kommt auch das hässlichste Garn mal raus aus den Vorratskisten. Spaß gemacht hat es allemal.

Weiger Spaß verhieß dieser Anblick. So verwirrt endet ein Strang frisch gefärbter Wolle, wenn er recht ungebunden ist.

Aber gefühlte Stunden später (oder waren es tatsächlich Stunden?), sah das Ganze schon wieder hübsch geordnet aus.

Erfreulich ist es auch, wenn man aus dem Urlaub zurück ist und wegen Mangelerscheinungen im Kühlschrank die örtliche Dorfgaststätte aufsucht, um dann dort sofort mit den Worten empfangen zu werden: "Euer Schaufenster im Café ist ab richtig schön dekoriert!". Recht hatte die nette Bedienung. Das Strickfilzfieber ist erneut ausgebrochen und gegen diese Viren sind die der Schweinegrippe ein Klacks. Schutzimpfungen zwecklos!



Nach dem Taschen-Fieber sind nun Hüte und Stulpen das Highlight.

Aber nicht nur das Lied "Oh Tannenbaum" hätte man gestern im Café gemeinsam anstimmen können, nein auch "Oh, es riecht gut" wäre bei dem leckeren Nudelsalat angebracht gewesen.




Ein passendes Lied für fleißige Stricker sollte auch demnächst gedichtet werden. Die nahende Winterzeit bringt nun wieder die kuscheligen Stricksachen eines Jeden zum Vorschein, ob Kuscheltuch oder der liebevoll aus senffarbener Sockenwolle gestrickte Pulli, wunderschöne Sachen sind immer an den Strickern zu bewundern. Jedenfalls stimmte uns der gestrige sächsische Buß- und Bettag so richtig auf unsere sonntägliche Dawanda-Adventsmarkt-Stimmung im Café ein und wer einen Hauch davon abhaben möchte, kommt am Sonntag, den 22.11.2009 doch ab 11 Uhr bei uns im Garten vorbei und schaut sich an, was andere Handwerker so zeigen und das eine oder andere Weihnachtsgeschenk kann bei dieser Gelegenheit sicher schon ergattert werden. Und lustig wird es so wie so.
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Weihnachtsbaumschmuck aus L.E
@ 2009-11-19 – 06:13:55
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Freitag, der 13.
@ 2009-11-16 – 20:43:37
Nun war er also gekommen, der Freitag, der 13. Nachdem wir die größeren Missgeschicke ja schon am Freitag davor abgehandelt hatten, konnte uns nicht allzu viel passieren. Gut, es flog schon mal das eine Wollknäuel vom Tisch oder die andere Nadel aus der Hand, manchmal hüpfte auch unbemerkt eine Masche von der Nadel, was erst einige Reihen später bemerkt wurde...

...aber insgesamt betrachtet blieb das Pech fern. So ein Glück für uns! Nicht fern blieb Jana, mit der wir schon über Ravelry Kontakt hatten, und so hatten wir wieder einmal sehr netten Besuch.

Natürlich wurde auch wieder viel gestrickt:


Und auch sportliche Aspekte kamen nicht zu kurz: Klemens auf der Suche nach einem bestimmten Wollknäuel:

Da soll noch mal einer sagen, man würde als Stricker nur auf dem Sofa sitzen.
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